Wege der Verteibung

Selbstverständlich möchte ich auch einen kleinen Beitrag zur Ausstellung im Kronprinzenpalais leisten. Hierfür habe ich ein besonderes Schmankerl aus meinem Audio-Archiv herausgekramt:

Die Aufnahme entstand Anfang Juni 2004 in der Bielefelder Fußgängerzone. Eine kommunistische Gruppe befragte damals deutsche BürgerInnen nach ihrer Meinung zu den D-Day Feierlichkeiten. Daraus wurde dann ne Radiosendung gemacht über die Nutzbarmachung der deutschen Vergangenheit für einen neuen deutschen Nationalismus und so, glaub ich. Da gibts wirklich tolle O-Töne. Darüber mehr vieleicht beim nächsten D-Day-Jubiläum. Eine etwa 120 Jahre alte Betlerin beschimpfte die jungen Leute mehrfach weil sie durch ihre Anwesenheit einen Verdienstausfall befürchtete. Da sich die jungen Leute kooperativ verhielten, gabs ein Ständchen.


7 Antworten auf “Wege der Verteibung”


  1. 1 classless 15. August 2006 um 19:42 Uhr

    Da stellt sich sofort die Frage, ob die Abgrenzung durch den Begriff „Vertriebene“ wirklich schlimmer war als diese Eingemeindung sämtlicher „Flüchtlinge“ in die braune Flucht aus den überfallenen Ländern.

  2. 2 gratiswodkanutte 15. August 2006 um 22:38 Uhr

    grossartiger song, beide daumen hoch dafür.

  3. 3 Administrator 16. August 2006 um 0:19 Uhr

    Ich hoffe ihr habt den auch bis zum Ende angehört. Da kommt dann die richtige Pointe.
    Danach hat die auch noch angefangen das Horst-Wessel-Lied zu singen und dann über die Nazis zu schimpfen. Wurde nicht mehr aufgenommen. Die war auch schon ganz schön verwirrt. Mit 120 kein Wunder.

  4. 4 molti 16. August 2006 um 5:55 Uhr

    alter, das ist ja mal geil, warum hab ich nur nie eure mühsam zusammenrecherchierten radiosendungen gehört…. ich depp!
    ey hier freitag gibt’s nur einen platz nach münster und den haben wir für danny reserviert.
    …..nein quatsch, natürlich für dich!!!

  5. 5 Lok 17. August 2006 um 14:08 Uhr

    Leute, Freitag in Münster? Macht Euch nicht unglücklich, ich habe da so eine Ahnung:

    „90ies Revival – Culture Beat und Take That, Snap und Peter Andre, Haddaway und U96: Die gesamte Bandbreite unterschätzter 90er Jahre-Hymnen. Lasst euch hemmungslos aus zu den Hits, zu denen ihr bis heute nicht zu tanzen gewagt habt, deren Texte ihr aber schon damals auswendig konntet. Eintritt frei!“

  6. 6 Administrator 17. August 2006 um 16:38 Uhr

    fahre ich da hin? hat mir niemand gesagt. es war immer von einem punkkonzert und einer punkband die rede. oder ist das wo anders? dann vieleicht hinterher. mir ist im grunde egal wo wir hinfahren solange wir wodka und so dabei haben.
    davon abgesehen das ich schon viel zu oft zu sonem zeug getanzt habe.

  7. 7 JImPanse 17. August 2006 um 21:32 Uhr

    das ist grauenhaft, einfach nur grau en haft !

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